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Quartiersnahe Notfallversorgung im Wuppertaler Norden – inklusive Nachtversorgung

88% der pflegebedürftigen Menschen in NRW werden daheim versorgt. Um diese Pflegesettings in akuten Krisensituationen aufrechterhalten lassen können, braucht es passende Angebote, so auch eine Nacht- und Notfallversorgung.

An dieser Stelle setzt das am 12.01.26 angelaufene dreijährige Projekt: „Quartiersnahe Notfallversorgung im Wuppertaler Norden – inklusive Nachtversorgung“ an, das die Feuchter Stiftung und der Landesverband Alzheimer NRW e.V. im Rahmen des §123 SGB XI durchführen.

Das Projekt wird gefördert durch das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW, den Landesverbänden der Pflegekassen in NRW und dem Verband der Privaten Krankenversicherung e.V. in NRW.

Aktuell

Drehtüreffekte im Krankenhaus, Stresssituationen und hohes Belastungserleben sind häufige Folgen, wenn der pflegende Angehörige plötzlich aus gesundheitlichen Gründen ausfällt. So passiert es schnell, dass die Notlösung einen unnötigen Krankenhausaufenthalt bedeutet, weil die Situation nicht anders zu lösen ist.

Was braucht es?

Es braucht kurzfristiger und unbürokratischer Angebote, die auch in akuten Situationen zugänglich sind und die unmittelbare Versorgung sicherstellen. Dies gilt im Besonderen für Menschen mit Demenz, da für sie das Stress- und Belastungserleben bei einschneidenden Veränderungen sehr hoch ist.

Und wie?

Die Feuchter Stiftung hilft Menschen im Quartier, bevor die Notaufnahme überhaupt zum Thema wird: mit nächtlicher Begleitung zu Hause, einer Notfallwohnung und der Option, ein Krisenzimmer im Pflegeheim zu öffnen. Dies sind konkrete, kurzfristige Lösungen, wenn es eine pflegerische Notfallsituationen gibt.

Wem soll geholfen werden?

Pflegebedürftige Menschen und ihre pflegenden An- und Zugehörigen im Stadtteil Uellendahl-Katernberg und Dönberg sowie interessierte Senioren z.B. für Schulungsangebote.

Was wollen wir erreichen?

Das Modellkonzept mit präventiver Quartiersarbeit dient der zukunftsfähigen, sektorenübergreifenden Pflegeversorgung in akuten häuslichen Krisensituationen.
Das Projekt erprobt beispielhaft diese zusätzliche Versorgungsmöglichkeit für ältere, pflegebedürftige Menschen und wird wissenschaftlich von der Universität zu Köln, begleitet und ausgewertet.

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Mehr Informationen

Sie benötigen Unterstützung vor Ort in Wuppertal?

Ihre Ansprechpartnerin:

Frau Birgit Ueßler
Quartierskoordinatorin

Tel.: 0202 7593-3330
Mobil: 0151 58 460 384
E-Mail: info@feuchter-stiftung.de
www.feuchter-stiftung.de/notfall

Feuchter Stiftung Wuppertal

Dr. Heinrich Feuchter-Stiftung
Westfalenweg 210
42111 Wuppertal

Gefördert durch

Projektverantwortliche:

Angelika Hörter – Geschäftsstellenleitung Alzheimer NRW

Frau Angelika Hörter
Geschäftstellenleiterin

Tel.: 0211 240 869-10
E-Mail: info@alzheimer-nrw.de


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