SeDum plus - Selbsthilfe im Bereich Demenz unterstützend ermöglichen

Projektlaufzeit: 01. November 2021-31.Oktober 2023

 

(Bildquelle: iStock)

Hintergrund

In Nordrhein-Westfalen leben ca. 350.000 Menschen mit einer diagnostizierten Demenz, wobei davon auszugehen ist, dass aufgrund der steigenden Lebenserwartung die Häufigkeit der Neuerkrankungen weiter zunimmt.

Das Leben mit der Erkrankung Demenz geht für die Betroffenen und ihnen nahestehenden Personen mit vielen Herausforderungen einher. Die Teilnahme an einer Selbsthilfegruppe bietet die Möglichkeit des Austauschs untereinander, auch über emotionale Themen, und kann dabei unterstützen, einen besseren Umgang mit der Erkrankung zu finden. Folglich kann dadurch die Lebensqualität der Betroffenen und deren Angehörigen verbessert werden.

 

Beschreibung des Projektes

Das Projekt SeDum plus sieht vor, die Gründung von Selbsthilfegruppen weiter aufzunehmen und weiße Flecken aufzusuchen. Die einschlägigen Erfahrungen aus dem Projekt SeDum dienen als Basiswissen zur Gründung von Selbsthilfegruppen. Ein weiterer Aspekt „PLUS“ ist die Installation einer Medienplattform für die Moderatoren/ Gruppensprecher und für die begleitenden Institutionen vor Ort.  Rückfragen bei den Moderatoren/ Gruppensprecher haben ergeben, dass gerade zur Pandemiezeit ein erhöhter Austausch über die Leitung und Unterstützung von Selbsthilfegruppen gewünscht ist. Ein zusätzlich angebotener Workshop für Moderatoren/ Gruppensprecher soll die bisher gegründeten und zukünftigen Selbsthilfegruppen nachhaltig stärken. Diese beiden Faktoren haben sowohl einen positiven Einfluss auf die pflegenden Angehörigen innerhalb der Selbsthilfegruppen als auch auf die Menschen mit Demenz.

 

Ziele und Nachhaltigkeit

  • Unterstützung bei der Gründung und Entwicklung weiterer Selbsthilfegruppen,
  • engere Begleitung der Moderatoren,
  • Bereitstellung aktueller Informationen,
  • Stärkung des medialen Austausches,
  • Angebot der Teilnahme an Workshops
SeDum Pflanze Website mit Beschreibung

(Bildquelle: iStock)

Selbsthilfe im virtuellen Raum“ – im Rahmen von SeDum möglich

Wir möchten Ihnen, als pflegende Angehörige, die Möglichkeit geben sich in der jetzigen Zeit austauschen und miteinander reden zu können.

Dementsprechend bieten wir Ihnen im Rahmen des Projektes SeDum plus die Möglichkeit an, sich im virtuellen Raum zu treffen.

Als Videokonferenz Tool verwenden wir MS Teams. Die entsprechende Datenschutzerklärung zur Nutzung dieses Tools finden Sie hier.

Die Organisation der virtuellen Raumbelegung sowie die technische Unterstützung wird durch das Projektteam, Frau Nancy Kolling und Frau Anna Krüger, durchgeführt.

Bei Interesse melden Sie sich gerne per Mail  an kolling@alzheimer-nrw.de oder krueger@alzheimer-nrw.de.

Für weitere Informationen und Absprachen kontaktieren Sie uns gerne ebenfalls unter kolling@alzheimer-nrw.de oder krueger@alzheimer-nrw.de oder unter 0211 24086910 oder 021124086919.

 

 

 

Coronabedingte Hinweise
Bitte orientieren sich an der aktuellen Coronaschutzverordnung, ob die Treffen von Selbsthilfegruppen wieder möglich sind.

Für weitere Informationen und Absprachen kontaktieren Sie uns gerne unter krueger@alzheimer-nrw.de oder unter 0211 24086910.

 

(Bildquelle: Pixabay.de)

Kooperationen

Gemeinsam mit lokalen/regionalen Kooperationspartnern ist das Projekt bei der Gründung von Selbsthilfegruppen für Menschen mit Demenz und ebenso für Gruppen für Angehörige behilflich. Das Netz der Kooperationen besteht aus dem Landesverband der Alzheimer Gesellschaften NRW und weiteren regionalen Akteuren, wie beispielsweise Selbsthilfe-Kontaktstellen, Pflegestützpunkten, Quartiersentwicklern, Seniorennetzwerken, politischen Vertretern und /oder Alzheimer Gesellschaften.

Förderung

Das Projekt „SeDum plus“ wird im Rahmen der Selbsthilfeförderung nach § 20 h Sozialgesetzbuch V finanziert durch die BARMER. Gewährleistungs- oder Leistungsansprüche gegenüber der Krankenkasse können daraus nicht erwachsen. Für die Inhalte und Gestaltung ist der Landesverband der Alzheimer Gesellschaften NRW e.V. verantwortlich.

Der Förderzeitraum beläuft sich auf 2 Jahre.

Erreichbarkeit

Projektleitung

Nancy Kolling
0211-240869-19
kolling@alzheimer-nrw.de

Nancy Kolling, Projektleitung SeDum plus

 

Projektmitarbeiterin

Anna Krüger
0211-240869-10
krueger@alzheimer-nrw.de

"SeDum plus" umfasst viele Außentermine. Sollten wir daher mal nicht zu erreichen sein, hinterlassen Sie gerne eine telefonische Nachricht oder senden Sie eine E-Mail. Wir melden uns zeitnah bei Ihnen zurück.

 

Gefördert von

 


Schrift anpassen



Farbauswahl